WM-Qualifikation : Hockey-Damen spielen in World League 2:2 gegen Irland

Das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders will sich beim Turnier in Johannesburg für die WM qualifizieren.
Das Team von Bundestrainer Jamilon Mülders will sich beim Turnier in Johannesburg für die WM qualifizieren.

Mit einem Strafeckentor sichert Nike Lorenz den deutschen Hockey-Damen ein 2:2 gegen Irland bei der World League in Johannesburg. Doch gegen Favorit England muss sich die deutsche Auswahl im dritten WM-Qualifikationsspiel steigern.

shz.de von
10. Juli 2017, 19:02 Uhr

Johannesburg (dpa) – Die deutschen Hockey-Damen bleiben beim mit der WM-Qualifikation verbundenen Turnier der World League 3 in Johannesburg ungeschlagen. Das stark verjüngte Team des Olympia-Dritten von 2016 trennte sich im zweiten Vorrundenspiel 2:2 (0:1) von Irland.

Nike Lorenz (60. Minute) erzielte den späten Ausgleichstreffer mit der Schluss-Strafecke. «Wir müssen noch lernen, solche Spiele zu gewinnen, in denen nicht alles optimal läuft», forderte Bundestrainer Jamilon Mülders. 

Kapitän Janne Müller-Wieland ergänzte: «Wir sind mit dem einen Punkt zufrieden. Es war unser Fehler, dass wir überhaupt in diese Situation gekommen sind.» Wie schon beim 1:0-Auftaktsieg am Samstag gegen Polen vergab die DHB-Auswahl reihenweise gute Torchancen. Die Irinnen waren konsequenter und gingen durch Zoe Wilson (14./Strafecke) in Führung.

Im Anschluss erspielte sich der Weltranglisten-Siebte zahlreiche Möglichkeiten, doch Torhüterin Ayeisha McFerran war in dieser Phase nicht zu überwinden. Erst 4:29 Minuten vor dem Ende markierte die Hamburgerin Amelie Wortmann (56./Strafecke) in doppelter Überzahl das 1:1 mit ihrem ersten Länderspieltor.

43 Sekunden vor Schluss traf Deirdre Duke für den Weltranglisten-15. zum 2:1, doch Lorenz sicherte noch das Remis. Nächster Gegner ist am Freitag (18.00 Uhr) England. «Wir werden die drei Tage Pause nutzen, um an unserer Chancenverwertung zu arbeiten», versprach Müller-Wieland. Das DHB-Team muss den Zehn-Länder-Vergleich unter den besten Fünf beenden, um sich direkt für die WM 2018 in London zu qualifizieren. 

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