Motorsport : Räikkönens Desaster von Abu Dhabi

Kimi Räikkönen machte sich in Abu Dhabi schnell aus dem Staub.
Kimi Räikkönen machte sich in Abu Dhabi schnell aus dem Staub.

Parallel zum ersten Boxenstopp von Sebastian Vettel wechselte Kimi Räikkönen gleich den gesamten Wagen. Es reichte dem Finnen.

shz.de von
03. November 2013, 15:18 Uhr

Nach einer verspäteten Anreise, seiner Boykottdrohung, einem Regelverstoß und dem erzwungenen Start vom letzten Platz schied der Vorjahressieger beim Großen Preis von Abu Dhabi nach wenigen Metern aus. «Ich habe es irgendwie hingekriegt, den Caterham zu berühren», erklärte Räikkönen. «Desaster», twitterte sein Team.

Und so stieg der Formel-1-Star am Sonntag schon hinters Steuer seines Dienst-Pkw, als seine 21 Kollegen auf dem Yas Marina Circuit gerade mal in Runde 14 von 55 Umläufen waren. Dort, wo er vor einem Jahr den ersten Grand-Prix-Sieg seit seinem Formel-1-Comeback gefeiert und den legendären Spruch «Lasst mich in Ruhe. Ich weiß was ich tue» an seine aufgeregten Ingenieure gefunkt hatte, schrieb der 34-Jährige gleich mehrere Kimi-Kult-Kapitel.

Am Donnerstag blieb er einfach fern - Vorbote eines drohenden Streiks, weil er von Lotus nach eigener Aussage in diesem Jahr noch keinen Euro bekommen hat. Am Freitag drohte er dann unverhohlen mit einem Boykott. Am Samstag wurde er nachträglich nach Rang fünf wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert und auf den letzten Startplatz verbannt. Am Sonntag war der Rest nach wenigen Sekunden Schweigen.

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