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Formel-1-Weltmeister : Offizielle Bestätigung: Vettel wechselt zu Ferrari

vom

Nach der Falschmeldung von Mittwoch meldet Ferrari jetzt tatsächlich Vollzug: Der Formel-1-Weltmeister begibt sich damit auf die Spuren seines Idols.

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 11:52 Uhr

Abu Dhabi | Der Wechsel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel von Red Bull zu Ferrari ist nun endgültig perfekt. Das bestätigte der italienische Rennstall am Donnerstag in einer Pressemitteilung vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi. Der 27-Jährige erhält einen Vertrag für drei Jahre und ersetzt bei der Scuderia den Spanier Fernando Alonso, der künftig wohl wieder für McLaren fährt. Neben Vettel wird weiter der Finne Kimi Räikkönen für Ferrari starten.

Ein gefälschter Account beim Kurznachrichtendienst Twitter hatte am Mittwoch zunächst eine frei erfundene Meldung über den Wechsel von Vettel zu Ferrari verbreitet. Laut besagtem Tweet sei der Wechsel des Red-Bull-Piloten zum italienischen Formel-1-Traditionsteam bereits perfekt. Die Deutsche Presseagentur dpa übernahm die Nachricht, die sich danach in Formel-1-Geschwindigkeit über die großen Nachrichtenseiten im Internet verbreitete. Die ungeprüfte Berichterstattung sorgt bei Twitter für einen Eklat.

Vettel hatte schon vor einigen Wochen seinen Abschied vom Red-Bull-Team verkündet, für das er seit 2009 gefahren war. In dieser Zeit gewann der Deutsche 38 Rennen und holte sich von 2010 bis 2013 in jedem Jahr den WM-Titel. In dieser Saison allerdings konnte Vettel gegen die Mercedes-Übermacht nichts ausrichten. Er klagte über sein unterlegenes Auto und verlor auch das interne Duell gegen seinen neuen Teamrivalen Daniel Ricciardo.

Mit dem Wechsel zu Ferrari begibt sich Vettel auf die Spuren seines Kindheitsidols Michael Schumacher, der zwischen 1996 und 2006 für das Traditionsteam fuhr. Der Rekordweltmeister gewann fünf seiner sieben Titel mit der Scuderia. Den letzten Fahrer-Triumph feierten die Italiener mit Räikkönen in der Saison 2007. Nun soll Vettel als Aufbauhelfer Ferrari zurück an die Spitze führen.

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