Motorsport : Neuerungen 2014: Darauf müssen sich Piloten einstellen

Auch Weltmeister Sebastian Vettel muss mit den Änderungen klarkommen.
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Auch Weltmeister Sebastian Vettel muss mit den Änderungen klarkommen.

2014 wird für alle Teams in der Formel 1 eine völlig neue Herausforderung. Konnten die Designer und Entwickler in den vergangenen Jahren zumeist auf dem Vormodell aufbauen, müssen nun ganz neue Autos her. Hauptgrund ist die Rückkehr des Turbomotors.

shz.de von
29. Oktober 2013, 14:53 Uhr

Neuer Motor: Die bisherigen 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Formel-1-Geschichte. Dafür werden die Autos ab der nächsten Saison von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben.

Herausforderung I: Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt 95 Kilo. Das verändert die Gewichtsverlagerung bei den Autos enorm.

Herausforderung II: Die Spritmenge wird begrenzt. Mehr als 100 Kilogramm (etwa 135 Liter) dürfen nicht verbraucht werden.

Aerodynamik: Die hässlichen Nasenhöcker verschwinden. Die Stufe im vorderen Chassis-Bereich wird verboten. An der Maximalhöhe der Nasenspitze zum Asphalt ändert sich nichts. Die Ingenieure sind gezwungen, tiefere Nasen zu bauen.

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