Formel 1 in Kanada : Model winkt Rennen zu früh ab – und verwirrt Sebastian Vettel

Hier war noch alles in Ordnung. Doch als Model Winnie Harlow später das Rennen abwinken sollte, machte sie das eine Runde zu früh. Foto: imago/Motorsport Images
Hier war noch alles in Ordnung. Doch als Model Winnie Harlow später das Rennen abwinken sollte, machte sie das eine Runde zu früh. Foto: imago/Motorsport Images

Beim Formel-1-Rennen in Kanada hat Model Winnie Harlow falsche Anweisungen bekommen und zu früh die Zielflagge gewunken.

shz.de von
11. Juni 2018, 06:20 Uhr

Montréal | Mit ihrem zu frühen Winken der Zielflagge beim Großen Preis von Kanada hat Model Winnie Harlow für Irritationen auf und neben der Formel-1-Strecke in Montréal gesorgt. „Ich war reichlich verwirrt“, sagte Sieger Sebastian Vettel am Sonntag. „Einige Streckenposten glaubten schon, dass alles vorbei war und schwenkten fröhlich alle Flaggen für die Fahrer.“

Der viermalige Weltmeister wollte mit seinem Ferrari auf die 70. und letzte Runde fahren, als Harlow die schwarz-weiße Flagge schwenkte. „Sag ihnen, nicht die Flagge zu schwenken, wenn es noch nicht vorbei ist“, sagte Vettel über den Boxenfunk. Vom Kommandostand erhielt der Heppenheimer die Anweisung, weiter auf dem Gas zu bleiben. Das Rennen wurde laut dem Reglement mit 68 statt mit 70 Runden gewertet. Am Ergebnis auf den ersten Plätzen änderte das nichts.

„Ich war es nicht“

Wenige Stunden später meldete sich auch Winnie Harlow via Twitter. „Ich war es nicht“, schrieb die 23-Jährige. Offensichtlich hatte ihr jemand zu früh die Anweisung gegeben, die Flagge zu schwenken. „Ich bin so dankbar, dass niemand verletzt wurde“, meinte das kanadische Model, das eine gute Freundin von Vettel-Konkurrent und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton ist.

Harlow ist auch bekannt, weil sie an der Vitiligo-Krankheit leidet. Ihre dunkle Haut ist mit weißen Flecken übersät.

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