Mercedes beliefert Williams ab 2014 mit Motoren

 Toto Wolff bestätigte die Motorenlieferungen an Williams ab 2014. Foto: Jens Büttner
Toto Wolff bestätigte die Motorenlieferungen an Williams ab 2014. Foto: Jens Büttner

Stuttgart (dpa) - Mercedes wird vom kommenden Jahr an den britischen Formel-1-Rennstall Williams mit Motoren beliefern. Das bestätigte der deutsche Autobauer. Es handle sich dabei um eine langjährige Partnerschaft, hieß es.

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30. Mai 2013, 01:22 Uhr

Stuttgart (dpa) - Mercedes wird vom kommenden Jahr an den britischen Formel-1-Rennstall Williams mit Motoren beliefern. Das bestätigte der deutsche Autobauer. Es handle sich dabei um eine langjährige Partnerschaft, hieß es.

«Wir hoffen darauf, in den kommenden Jahren viele gemeinsame Erfolge feiern zu dürfen», sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der selbst auch noch Anteilseigner des Williams-Teams ist und dessen Gattin Susie Wolff offizielle Testfahrerin bei dem Rennstall aus Grove ist.

Durch die neue Kooperation mit Williams sei gewährleistet, dass Mercedes langfristig mindestens drei Teams beliefern werde, betonte Mercedes-Mann Wolff. Ein neuer Kunde wurde nötig, weil Noch-Partner McLaren ab 2015 seine Motoren von Honda bekommt. Bei Williams endet unterdessen nach der laufenden Saison die Kooperation mit Renault.

«Mercedes-Benz ist einer der erfolgreichsten Motorenhersteller in der Formel 1 und wir sind davon überzeugt, dass ihr Motoren-Paket äußerst konkurrenzfähig sein wird», sagte Williams-Teamchef Sir Frank Williams.

In der kommenden Saison werden die Formel-1-Autos mit komplett neuen Motoren ausgerüstet. Statt der 2,4 Liter V8-Saugmotoren werden 1,6 Liter V6-Turbomotoren die Wagen antreiben.

Neben Stammkunde Red Bull mit Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel wird Renault im kommenden Jahr auch das Zweitteam des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz beliefern. Der französische Hersteller teilte am Donnerstag zudem die Verkündung eines weiteren Engagements «in ein paar Tagen» und noch eines vor Ende Juni mit. Drei bis vier Partner seien ideal, sagte Jean-Michel Jalinier, der Formel-1-Präsident der Franzosen, die derzeit neben Red Bull, Lotus und Williams auch noch Caterham mit Motoren versorgen.

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