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Motorsport : Felipe Massa: Immer im Schatten der Weltmeister

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Das letzte Mal Grund zum Siegerjubel hatte Felipe Massa am 2. November 2008. Damals gewann der Paulista sein Heimrennen in Brasilien - und für wenige Sekunden durfte er sich sogar als Formel-1-Weltmeister fühlen.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 11:36 Uhr

Er wäre der erste brasilianische Champion seit Ayrton Senna 1991 gewesen. Doch während Fans und Familie schon glückselig feierten, gelang Lewis Hamilton in der letzten Kurve noch das entscheidende Überholmanöver. Massa war am Ende im Klassement doch wieder nur Zweiter. Geschlagen um einen mickrigen Punkt vom damaligen McLaren-Piloten Hamilton.

Zweifelsohne: Massa war damals so gut wie nie in seiner Karriere. Und dann kam im darauffolgenden Jahr der schwere Unfall in Ungarn. Getroffen von einer umherfliegenden 840 Gramm schweren Stahlfeder rettete der Helm dem Brasilianer das Leben. Eine lange Narbe über dem linken Auge hat Massa zurückbehalten.

132 seiner bisher 184 Grand Prix hat Massa für Ferrari bestritten. Zumeist stand er in der zweiten Reihe: Zuerst hinter «Professor» Michael Schumacher (bis 2006), dann oft im Schatten von 2007-Champion Kimi Räikkönen (2007 bis 2009) und letztlich hinter Fernando Alonso (seit 2010). Massa muckte nie auf. Dass er seinen Abschied nun selbst bekanntgeben durfte, war sicher auch ein «Grazie» der Scuderia.

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