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Die Piloten der Formel 1: Jenson Button

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STÄRKEN

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erstellt am 28.Mai.2013 | 05:33 Uhr

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Jenson Button ist mit über 200 Grand-Prix-Teilnahmen einer der professionellsten Piloten in der Formel 1. Sein ästhetischer Fahrstil schont sowohl das Rennauto als auch die Reifen. Dadurch macht der Weltmeister von 2009 im Rennen oft einige Plätze gut. In der vergangenen Saison triumphierte der Brite drei Mal: Zum Auftakt in Australien, in Belgien und beim Saisonfinale in Brasilien. Allerdings begleitete ihn in der ersten Hälfte auch viel Pech. Gleich bei vier der ersten sieben GPs kam er nicht ins Ziel. Bleibt der Routinier auf der Strecke, ist er stark im Positionskampf. Er gilt im Fahrerlager als harter Gegner der schwer zu überholen ist.

SCHWÄCHEN

Buttons Schwäche hatte 2012 einen Namen: Lewis Hamilton. Mit dem ebenbürtigen Stallkollegen war sich die McLaren-Crew nie ganz sicher, welcher Fahrer denn nun gepusht werden sollte. Button rieb sich in dieser Situation zu sehr auf, zumal das Verhältnis der beiden Spitzenpiloten als unterkühlt galt. Jetzt muss Button beweisen, dass die Hänger zu Beginn der letzten Serie nicht an ihm lagen, sondern an der Konstellation mit Hamilton.

BOXENGEFLÜSTER

Einst als Playboy und ewiger Wunderknabe verspottet konnte Button durch seinen WM-Titel 2009 und die konstant guten Leistungen für das McLaren-Team seine Kritiker verstummen lassen. Durch sein beherrschtes Auftreten auf und abseits der Strecke ist er sein früheres Image losgeworden. Seinem stabilen Umfeld mit Freundin Jessica Michibata hat er es zu verdanken, dass der begeisterte Triathlet sich komplett auf den Sport konzentrieren und auf der Strecke Höchstleistungen abrufen kann.

PROGNOSE

Endlich ist Button wieder der Platzhirsch bei McLaren. Mit seiner neuen Rolle wird er viel besser zurechtkommen und von Anfang an Vollgas geben. Ist das bereitgestellte Auto konstanter in seiner Performance und von der Endleistung am Red Bull dran, gehört Button definitiv zum Favoritenkreis für den WM-Titel. Der Champion von 2009 blickt den kommenden Monaten jedenfalls voller Zuversicht entgegen: «Es ist immer spannend, wenn man denkt, dass man gute Chancen im Kampf um die Weltmeisterschaft hat.»

(Stand: März 2013)

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