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Der Große Preis von Australien

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Neue Chance für das Sorgenkind: Mit der unverhofften Ehre des Saisonauftakts hat Australien 2011 die Möglichkeit ordentlich Eigenwerbung zu betreiben. Das Rennen im Albert Park gilt als unrentabel und ist örtlichen Politikern ein Dorn im Auge. Ein weiteres Problem: Die Zeitverschiebung zwischen Europa und dem fünften Kontinent. Wegen der neun Stunden Differenz wurde ein Kompromiss gefunden, der für alle beteiligten nicht zufriedenstellend ist. Da das Rennen um 17.00 Uhr Ortszeit gestartet wird, haben die Fahrer mit tief stehender Sonne zu kämpfen, die Organisatoren klagen über eine schrumpfende Zuschauerkulisse und F1-Boss Bernie Ecclestone hätte sowieso viel lieber ein Nachtrennen.

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Neue Chance für das Sorgenkind: Mit der unverhofften Ehre des Saisonauftakts hat Australien 2011 die Möglichkeit ordentlich Eigenwerbung zu betreiben. Das Rennen im Albert Park gilt als unrentabel und ist örtlichen Politikern ein Dorn im Auge. Ein weiteres Problem: Die Zeitverschiebung zwischen Europa und dem fünften Kontinent. Wegen der neun Stunden Differenz wurde ein Kompromiss gefunden, der für alle beteiligten nicht zufriedenstellend ist. Da das Rennen um 17.00 Uhr Ortszeit gestartet wird, haben die Fahrer mit tief stehender Sonne zu kämpfen, die Organisatoren klagen über eine schrumpfende Zuschauerkulisse und F1-Boss Bernie Ecclestone hätte sowieso viel lieber ein Nachtrennen.

In Melbourne haben es die Fahrer mit einem typischen Stadtkurs zu tun. Hier wird lange am Setup getüftelt, weil der rutschige Asphalt für schwierige Bedingungen sorgt. Doch auch die Kursführung hat es in sich. Auf Vollgaspassagen folgen harte Kurven. Ein falscher Bremsmoment endet nicht selten in den Leitplanken. Wer statt auf reine Power auch auf gute Traktion setzt, kann aus den engen Kurven heraus entscheidende Vorteile beim Überholen nutzen.

(Stand: März 2013)

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