Spiel der Calgary Hitmen in Kanada : Warum Eishockey-Fans 30.000 Teddys aufs Eis werfen

Nach dem ersten Tor der Heim-Mannschaft flogen tausende Teddys auf die Spielfläche.

Nach dem ersten Tor der Heim-Mannschaft flogen tausende Teddys auf die Spielfläche.

Ausnahmezustand auf den Rängen und dem Eis: Bei einem Spiel der höchsten Juniorenliga Kanadas wurde es flauschig - für einen guten Zweck.

shz.de von
08. Dezember 2015, 10:15 Uhr

Es ist das Eishockey-Match einer Juniorenmannschaft in der höchsten kanadischen Spielklasse. Ein Spieler erzielt soeben den Führungstreffer für die Calgary Hitmen, danach bricht das Teddy-Chaos aus. 28.815 Kuscheltiere fliegen von den Rängen aufs Eis, festgehalten auf einem Youtube-Video.

Die Aktion hat gleich zwei Gründe. So verkauft der Verein neben den Tickets auch Spielzeug, unter anderem Kuscheltiere. Damit sollen Kinder und Jugendliche für das Eishockeyspielen begeistert werden. Doch die Charity-Aktion hat ein Vorspiel. Bereits früher warfen die Fans Teddys aufs Eis. Damals waren es allerdings nur rund 25.000 Stofftiere. Mit der neuen Aktion haben die Anhänger der Hitmen ihren früheren Rekord auf Eis gelegt. Insgesamt fand die Aktion zum 21. Mal statt.

Diese Art der Charity-Aktion ist in Kanadas weit verbreitet.

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