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Eishockey : Köln neuer DEL-Spitzenreiter - Eisbären atmen auf

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Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Nürnberg Ice Tigers von Platz eins verdrängt. Der Vizemeister gewann im Spitzenspiel bei den Mannheimer Adlern mit 5:2 und feierte im neunten Match den achten Sieg.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 22:14 Uhr

Der gestürzte Liga-Primus aus Nürnberg unterlag bei den Hamburg Freezers 3:4 nach Verlängerung und liegt nun mit 31 Zählern punktgleich hinter dem neuen Spitzenreiter. Für die Hanseaten war dies nach schwachem Saisonstart der dritte Sieg hintereinander. Meister Eisbären Berlin machte mit dem 6:3-Sieg gegen den ERC Ingolstadt einen Schritt aus der Krise.

Im Verfolgerduell, an dem insgesamt 15 deutsche Nationalspieler teilnahmen, drehten die Adler den 0:1-Rückstand durch Yared Hagos vor 13 600 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena in eine 2:1-Führung nach dem ersten Drittel: Martin Buchwieser und Frank Mauer trafen für die Gastgeber. Im zweiten Durchgang besorgten Charles Stephens und Alexander Weiß jeweils in Unterzahl die 3:2-Führung für die Haie. Christopher Minard und Marcel Müller schossen im Schlussabschnitt den 5:2-Auswärtssieg heraus.

Philippe Dupuis brachte die Freezers 1:0 in Führung, die Nürnbergs Steven Reinprecht erst im zweiten Drittel ausglich. Thomas Oppenheimer brachte Hamburg aber drei Minuten später wieder in Front. Im Schlussdrittel erhöhte Druval Westcott auf 3:1, ehe Brett Festerling und James Pollock innerhalb einer Minute zum 3:3 trafen. In der Verlängerung sicherte Dupuis mit seinem zweiten Treffer den 4:3-Sieg der Hanseaten.

In Berlin bahnte sich vor 11 200 Zuschauern eine erneute Pleite für die Krisen geschüttelten Eisbären an. Ingolstadt legte per Doppelschlag durch Alexander Oblinger und Thomas Greilinger zum 2:0 vor. Doch der Meister bewies Moral und schoss durch Travis James Mulock, Julian Talbot und Florian Busch drei Tore in Folge zur 3:2-Führung. Derek Dinger glich aus, aber Kapitän André Rankel und Mulock mit den Treffern zwei und drei schlugen zum 6:3-Erfolg zurück.

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