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Eishockey : Felix Schütz rechtfertigt Wechsel nach Wladiwostok

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Eishockey-Nationalspieler Felix Schütz hat seinen Wechsel in die russische Profiliga KHL zu Admiral Wladiwostok verteidigt. Der frühere Kölner Stürmer beteuerte, nicht nur des Geldes wegen in den asiatischen Teil Russlands im äußersten Osten des Landes gegangen zu sein.

«Für mich als Sportler geht es um die große Chance, sich in der KHL durchzusetzen. Bei einem Team, das mich als Führungsspieler für die erste oder zweite Reihe einplant. Und um die Erfahrung, in dieser starken Liga spielen zu können», sagte Schütz dem Fachmagazin «Eishockey News».

Der 25-Jährige ist der erste Deutsche ohne russische Wurzeln, der den Sprung in die zweitstärkste Liga der Welt nach der nordamerikanischen NHL wagt. Schütz offenbarte, vor allem vom persönlichen Anruf des Admiral-Präsidenten Alexander Mogilny beeindruckt gewesen zu sein. Die russische Stürmer-Legende soll die Ablöse an die Kölner Haie selbst bezahlt haben. Dazu äußern wollte sich Schütz aber nicht.

Der Club Admiral wurde von der Liga erst zu dieser Saison aus der Retorte geschaffen. Gesehen hat Schütz Wladiwostok noch nicht. Das Team des finnischen Trainers Hannu Jortikka bereitet sich in Moskau, Tschechien und Finnland vor. Schütz gab Anpassungsschwierigkeiten zu. «Es ist einfach eine andere Mentalität. Die meisten Spieler sind sehr leise, wirken fast schüchtern - dafür ist der Trainer umso lauter», sagte Schütz, der zudem von Sprachproblemen berichtete.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 14:22 Uhr

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