Eishockey : DEG-Geschäftsführer hört auf - Ponomarew will helfen

Die Gesellschafterversammlung der Düsseldorfer EG hat die Weichen für eine bessere Zukunft des angeschlagenen achtmaligen deutschen Eishockey-Meisters gestellt. Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp reichte am Montagabend seinen Rücktritt ein.

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05. November 2013, 16:32 Uhr

Seine Aufgaben übernehmen die Marketing- und Wirtschaftsfachleute Jörn Klocke und Paul Specht. Das gab die DEG am Dienstag bekannt.

Vorausgegangen ist die Entscheidung über eine Veränderung in der Gesellschafterstruktur, die für eine wirtschaftliche Verbesserung bei der klammen DEG sorgen soll. Schmellenkamp hatte zuvor angekündigt, sein Amt als Geschäftsführer aufzugeben, sobald es der DEG wirtschaftlich besser geht. Neu als Gesellschafter ist der russische Unternehmer Michail Ponomarew, der künftig wie auch der Privatgönner Peter Hoberg 18,6 Prozent der Anteile hält. Hauptanteilseigner mit 50,4 Prozent bleibt die DEG Eishockey GmbH selbst, 12,4 Prozent behält zudem die Radeberger Gruppe.

Eishockey-Liebhaber Ponomarew will das Image des Clubs verbessern. «Nur so kann man potenzielle Geldgeber für ein Engagement motivieren», erklärte Ponomarew, der seine Kontakte für die Sponsorensuche nutzen will. Seit dem Ausstieg der Metro-Gruppe 2012 kämpft die DEG ums wirtschaftliche Überleben. Zweimal hat der Club die Lizenz nur unter umfangreichen Auflagen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erhalten. Aktiv geworben für die DEG hat vor allem die Düsseldorfer Kultband «Die Toten Hosen».

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