Pferdesport : Dressur: Sprehe und Trainer trennen sich

Kristina Sprehe arbeitet nicht mehr mit Trainer Jürgen Koschel zusammen.
Kristina Sprehe arbeitet nicht mehr mit Trainer Jürgen Koschel zusammen.

Dressurreiterin Kristina Sprehe und ihr Trainer Jürgen Koschel haben ihre Zusammenarbeit beendet. Grund dafür ist die Belastung der Team-Europameisterin durch die tägliche Pendelei zwischen ihrem Wohnort Dinklage und dem Training in Hagen am Teutoburger Wald.

shz.de von
26. Oktober 2013, 16:57 Uhr

«Wir sind sehr, sehr harmonisch auseinandergegangen», sagte Koschel am Samstag dem Portal «dressursport-deutschland.de». Sprehe und ihr Erfolgspferd Desperados werden vorerst von Bundestrainerin Monica Theodorescu betreut.

Koschel hatte die 26-jährige Sprehe mehr als fünf Jahre trainiert und sie mit ihrem Hengst Desperados in die Weltklasse geführt. Unter anderem gewann Sprehe in London 2012 Olympia-Silber in der Equipe. «Das waren wirklich tolle Jahre mit Kristina», sagte Koschel. «Tina hat sich toll entwickelt in dieser Zeit und wir haben gemeinsam sehr viel erreicht.» Auch für ihn sei es wegen seiner Verpflichtungen im eigenen Stall nicht möglich, täglich die rund 70 Kilometer zu Sprehe hin und zurück zu fahren. Daher nun die Trennung.

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