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Absetzung der FIFA-Ethikspitze : DOSB-Präsident Hörmann kritisiert Fifa-Chef Infantino

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Der oberste deutsche Sportfunktionär Alfons Hörmann hat FIFA-Präsident Gianni Infantino kritisiert.

«Es ist kein gutes Signal für den Sport, dass die Fifa ohne überzeugende Begründung die Chefs ihrer unabhängigen Ethik-Kommission ausgetauscht hat. Ermittler während laufender Ermittlungen abzuberufen, erweckt den Eindruck, als fürchte man deren Arbeit», sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes der «Sport Bild».

Auf dem Kongress des Fußball-Weltverbandes in Bahrain waren der deutsche Richter Hans-Joachim Eckert und der Schweizer Chef-Ermittler Cornel Borbley als Spitzen der FIFA-Ethikkommission abgesetzt worden. Infantino hatte die zahlreichen personellen Änderungen damit begründet, dass in den Gremien «alle Regionen» der Welt vertreten sein sollten.

Hörmann monierte, dass die Neubesetzung der Ethikkommission nicht in der nötigen Transparenz erfolgt sei und möglicherweise sogar an Fifa-Statuten vorbei durchgesetzt wurde. «Infantino hat bei seiner Wahl versprochen, Reformen durchzusetzen und verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu haben die jüngsten Entscheidungen der Fifa nicht beigetragen», sagte Hörmann.

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erstellt am 16.Mai.2017 | 19:06 Uhr

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