Titelfavoritinnen : Beachvolleyball-EM: Laboureur/Sude mit Niederlage und Sieg

Chantal Laboureur (r) und Julia Sude sind mit einer Niederlage ins EM-Turnier gestartet. /KEYSTONE
Chantal Laboureur (r) und Julia Sude sind mit einer Niederlage ins EM-Turnier gestartet. /KEYSTONE

Die Beachvolleyball-Europameisterschaften in den Niederlanden haben für Chantal Laboureur und Julia Sude mit einem Rückschlag begonnen.

shz.de von
17. Juli 2018, 20:46 Uhr

Die an Nummer eins gesetzten Titelfavoritinnen unterlagen den Italienerinnen Marta Menegatti und Laura Giombini, die als 32. der Setzliste gerade so ins Turnier gerutscht waren, mit 1:2 (18:21, 21:18, 6:15). Gegen die Spanierinnen Liliana Fernandez-Steiner und Elsa Baquerizo McMillan gab es am Abend dann aber ein 2:0 (21:19, 21:19).

Zuvor noch hatten Laboureur/Sude beim Fünf-Sterne-Event des Weltverbandes FIVB in Gstaad das Finale erreicht. «Irgendwie sind wir mental noch nicht bei der EM angekommen, nachdem wir in der Schweiz einen aufregenden Finaltag hatten und unsere Flüge dann auch noch verspätet waren. Auch körperlich fehlen uns noch zehn Prozent. Das hat man unserem Spiel angemerkt«, sagte Sude. In der zweiten Begegnung des Tages zeigte sich das deutsche Duo dann aber stark verbessert.

In einem deutschen Duell gewannen Karla Borger und Margareta Kozuch gegen Kim Behrens und Sandra Ittlinger mit 2:0 (21:19, 21:16), verloren jedoch später gegen die Russinnen Ukolova/Birlova mit 1:2 (14:21, 21:18, 11:15). Behrens/Ittlinger rehabilitierten sich durch ein 2:1 (21:18, 20:22, 15:13) gegen die Norwegerinnen Ulveseth/Lunde. Zudem gewannen Bieneck/Schneider in Utrecht seinen ersten EM-Auftritt. Beim 2:0 (21:14, 21:10) ließen die Deutschen den Holländerinnen Van Gestel/Wesselink keine Chance.

Philipp-Arne Bergmann und Yannick Harms, das einzige deutsche Männerteam, das in den Niederlanden an den Start geht, verlor gleich beide Spiele. Nun muss im abschließenden Vorrundenspiel gegen die Littauer Rumsevicius/Kazdailis unbedingt ein Sieg her, damit nicht schon vor der ersten K.o.-Runde Schluss ist. «Wir werden auf jeden Fall alles reinhauen, um das Spiel zu gewinnen», sagt Harms.

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