Basketball : Keine Strafe für ALBA Berlin nach Fan-Provokation

Heiko Schaffartzik spielte in der vergangenen Saison noch im gelben ALBA-Trikot. dpa
Heiko Schaffartzik spielte in der vergangenen Saison noch im gelben ALBA-Trikot. dpa

Basketball-Bundesligist ALBA Berlin kommt nach der Fan-Provokation gegen Ex-Spieler Heiko Schaffartzik im Duell gegen Bayern München ohne Strafe davon.

shz.de von
14. November 2013, 15:42 Uhr

«Nach unserer Auffassung ist der konkrete Sachverhalt nicht dazu angetan, erhebliche Besorgnis zu entwickeln. Und nach unserer Auffassung handelt es sich hierbei nicht um ein Kreuz, sondern um eine laienhaft gefertigte Haltekonstruktion», teilte Liga-Geschäftsführer Jan Pommer mit.

Zuschauer hatten beim Bayern-Gastspiel in Berlin ein Schaffartzik-Trikot mit der Aufschrift «Verkauft!» und «Kein Berliner» an gekreuzten Metall-Stangen aufgehängt. Das empörte Verantwortliche des FC Bayern, die ihren Nationalspieler ans Kreuz geschlagen sahen. Die BBL führte nach der Beschwerde des FC Bayern mit Vertretern beider Clubs Gespräche, um sich ein Gesamtbild zu verschaffen. Eine solche Trikotpräsentation sei, so Pommer, «im Ergebnis eher bedenklich als zu verurteilen. Insofern ist für uns diese Sache abgeschlossen.»

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