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Basketball : Bayern-Vorgabe: Alle deutschen Titel holen

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Mit acht Neuzugängen und einer Kampfansage an die nationale Konkurrenz startet Basketball-Bundesligist Bayern München die Titeljagd in der dritten Saison nach dem Aufstieg.

«Das Ziel ist klar: Die deutsche Meisterschaft gewinnen. Alles was es in Deutschland zu gewinnen gibt, gewinnen», sagte Trainer Svetislav Pesic nach dem ersten Mannschaftstraining der Saison mit Blick auf Liga und Pokal. «Wir waren immer Favoriten. Warum sollten wir nächstes Jahr keine Favoriten sein?» Neben Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg erwartet der Erfolgscoach ALBA Berlin und die EWE Baskets Oldenburg als härteste Konkurrenten.

Auch in der Euroleague, in der die Bayern in diesem Jahr mit einer Wildcard erstmals dabei sind, wolle man sich gut verkaufen und den anderen Clubs eine Botschaft mitgeben. «Wir wollen uns so langsam im europäischen Basketball etablieren», sagte Pesic. Aufbauspieler Steffen Hamann hofft in der europäischen Königsklasse auf eine Platzierung unter den Top 16. «Das wäre schon eine tolle Sache im ersten Jahr», sagte der 32-Jährige gut einen Monat vor Saisonstart Anfang Oktober. Um zudem die Saisonziele in Liga und Pokal zu erreichen, setzt er besonders auch auf die prominenten Neuverpflichtungen: «Ich hoffe, dass die Jungs ihren Stempel auf das Bayern-Siegel setzen werden.»

Insgesamt holten die Bayern acht neue Profis - darunter den früheren Ulmer Center John Bryant, den wertvollsten Profi der vergangenen beiden Spielzeiten. «Ich wollte in Deutschland bleiben und Euroleague spielen», erklärte der Amerikaner den Wechsel zu Bayern. Außerdem wolle er nach den persönlichen Auszeichnungen endlich auch Trophäen mit dem Team gewinnen: «Das fehlt mir noch.»

Neben Bryant verstärken vier Spieler von Rivale ALBA, unter anderen Nationalmannschaftskapitän Heiko Schaffartzik, das Team. Der Vorgänger-Verein spielte für den früheren Berliner Pesic bei den Transfers aber keine Rolle. Für ihn sei es wichtig, dass die Ex-ALBA-Profis für die Bayern spielen wollen. Der Trainer setzte bei der Auswahl unter anderem auf die Flexibilität: «Es ist immer besser, vielseitige Spieler zu suchen, die bereit sind, nicht nur eine Position zu spielen, sondern Minimum zwei Positionen.» Nun gehe es darum, die Neuzugänge schnell ins Team zu integrieren.

Den Ehrgeiz teile die Mannschaft bereits: «Das Ziel für alle Spieler ist es, rauszugehen und zu gewinnen», sagte Bryant. Und das sollte laut Hamann nach dem Halbfinal-Playoffaus gegen Bamberg und der Semifinalniederlage im Pokal bei Berlin vergangene Spielzeit nun auch klappen: «Wir haben jetzt genug Zeit, uns auf die neue Saison vorzubereiten und uns zu finden. Es ist genug Qualität da und wir haben keine Ausreden mehr.»

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erstellt am 23.Aug.2013 | 15:37 Uhr

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