Drama im Atlantik : Bei Segelregatta: Skipper kentert und wartet im Rumpf des Bootes auf Rettung

Skipper Armel Le Cléac'h vor dem Start beim Segelklassiker Route du Rhum.
Skipper Armel Le Cléac'h vor dem Start beim Segelklassiker Route du Rhum.

St. Der Skipper Armel Le Cléac'h nahm an der Regatta Route du Rhum teil, die von St. Malo nach Guadeloupe führt.

shz.de von
06. November 2018, 19:15 Uhr

St. Malo | Beim Transatlantik-Segelklassiker Route du Rhum ist die französische Yacht "Banque Populaire IX" gekentert. Der 32 Meter lange Trimaran mit seinem 38 Meter hohen Mast hat sich 340 Seemeilen nordöstlich der Azoren überschlagen, nachdem der Rumpf des Backbord-Schwimmers abgebrochen war. Skipper Armel Le Cléac'h wartet im Inneren des auf dem Kopf treibenden Schiffs auf Rettung durch französische Einsatzkräfte. Der 41 Jahre alte Solosegler ist nach Informationen der Rennleitung von Dienstagnachmittag wohlauf und mit seiner Mannschaft an Land in Kontakt.

Stürmische Bedingungen

Stürmische Bedingungen in der Biskaya stellen die 123 teilnehmenden Solo-Skipper beim Rennen von St. Malo nach Guadeloupe seit Montag auf eine Belastungsprobe. Zwei Mastbrüche an Bord der Deutsch-Französin Isabelle Joschke ("Monin") und des Briten Sam Goodchild ("Narcos: Mexico") sowie weitere Ausfälle haben die Flotte dezimiert.

Die Route du Rhum hat regelmäßig Ausfallquoten von bis zu 30 Prozent. Die beiden deutschen Skipper Boris Herrmann ("Malizia 2 - Yacht Club de Monaco") und Arnt Bruhns ("Iskareen") sind weiter im Rennen.

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