Ehemaliges Mitglied des Deutschland-Achters : Tod beim Langlauf: Trauer um Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt

Maximilian Reinelt ist tot.
Maximilian Reinelt ist tot.

Trauer um Maximilian Reinelt: Der Ruder-Olympiasieger von 2012 ist im Alter von 30 Jahren gestorben.

shz.de von
11. Februar 2019, 13:44 Uhr

Hamburg | Der deutsche Sport trauert um den früheren Ruderer Maximilian Reinelt: Der Deutsche Ruderverband teilte am Montag den Tod des 30-Jährigen mit. Reinelt hatte mit dem Deutschland-Achter bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille gewonnen. Anfang 2017 hatte er seine Karriere beendet.

Reinelt kam am Samstag beim Skifahren im schweizerischen St. Moritz ums Leben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, brach Reinelt beim Langlaufen zusammen. Ein Sprecher der Polizei in Graubünden sagte der Zeitung: "Die Polizei wurde Samstagnachmittag zur Loipe auf Höhe der Olympiaschanze gerufen, weil dort jemand zusammengebrochen sei. Der Rettungswagen ist recht nahe zur Unfallstelle gefahren, Rettungskräfte haben versucht, ihn noch wiederzubeleben. Weil der Tod eine medizinische Ursache hatte, wurde keine Mitteilung der Polizei verfasst."

Reinelt stammte aus Ulm und war seit 2010 fester Bestandteil des Deutschland-Achters. Der zweimalige Welt- und fünffache Europameister gewann neben Olympia-Gold im Jahr 2012 mit dem Achter auch die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

"Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten", schrieb der Deutschland-Achter in der Mitteilung.

Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: "Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig." In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten.

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