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German Open am Rothenbaum : Tennisprofi Philipp Kohlschreiber im Viertelfinale von Hamburg

vom

5000 Zuschauer fieberten bei dem Dreisatz-Match gegen den Franzosen Simon mit.

Hamburg | Tennisprofi Philipp Kohlschreiber hat das Viertelfinale der 111. German Open am Hamburger Rothenbaum erreicht. Der 33-jährige Augsburger besiegte am Donnerstag bei der mit knapp 1,5 Millionen Euro dotierten Veranstaltung den Franzosen Gilles Simon 6:3, 3:6, 6:2.

Nächster Gegner ist der Tommy-Haas-Bezwinger Nicolas Kicker aus Argentinien nach seinem 6:4, 7:6 (9:7)-Erfolg gegen Benoit Paire (Frankreich). „Natürlich bin ich jetzt heiß darauf, ins Halbfinale einzuziehen“, sagte Kohlschreiber. „Ich bin happy und habe geile Punkte gemacht.“ Die Achtelfinal-Partie Jan-Lennard Struff gegen Leonardo Mayer (Argentinien) war im Anschluss angesetzt. Der Bayreuther Florian Mayer spielt am Freitag in der Runde der letzten Acht gegen den Argentinier Diego Schwartzman. Acht Deutsche waren in die Sandplatzveranstaltung gestartet.

Bei seinem 13. Auftritt in der Hansestadt ging Kohlschreiber konzentriert in das Match, ein frühes Break zum 2:1 ebnete den Weg für den Satzgewinn. Mit viel Ruhe wechselte er das Tempo, streute Stopps ein und ließ den Hamburg-Sieger von 2011 nicht zu seinem Rhythmus finden. Nur im zweiten Durchgang ging das Konzept nicht auf: Der auf Weltranglistenrang 58 abgerutschte Deutsche musste das Break zum 1:2 hinnehmen, glich zwar zum 3:3 aus, doch danach war die Luft raus. Im finalen Durchgang nahm er Simon den Aufschlag gleich ab und konnte ohne große Schwächen den zweiten Matchball verwandeln.

Zusammen mit Struff hatte sich Kohlschreiber unter den Augen seines neuen Coaches Markus Hipfl intensiv aufgewärmt. Er brauche einfach neue Impulse, erklärte die deutsche Nummer 4: „Das ist neuer Wind und soll zeigen, dass ich noch heiß und hungrig bin.“ Von den Oberschenkelproblemen, die ihn nach Wimbledon geplagt hatten, war nichts zu sehen. Nächste Woche will er in seiner Wahlheimat Kitzbühel aufschlagen. Die lange Pause nach seinem Ermüdungsbruch vergangene Saison hat ihn wieder mehr motiviert.

Als bester Profi verbleibt der an Position drei gesetzte Russe Karen Chatschanow, der den Briten Aljaz Bedene 7:6 (7:4), 5:7, 6:4 ausschaltete. Ausgeschieden ist dagegen der Spanier David Ferrer. Der Sandplatzspezialist verlor 5:7, 3:6 gegen den argentinischen Qualifikanten Federico Delbonis, der nun auf Chatschanow trifft.

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erstellt am 27.Jul.2017 | 19:48 Uhr

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