Bei Bayern-Spiel : Strafzahlung für Besiktas nach Katzenbesuch im Stadion

Während des Champions-League-Spieles zwischen Besiktas Istanbul und Bayern München lief eine Katze auf das Spielfeld. Die Fifa hat den türkischen Verein deswegen jetzt zu einer Geldstrafe verdonnert. Foto: imago/Seskim Photo
Während des Champions-League-Spieles zwischen Besiktas Istanbul und Bayern München lief eine Katze auf das Spielfeld. Die Fifa hat den türkischen Verein deswegen jetzt zu einer Geldstrafe verdonnert. Foto: imago/Seskim Photo

Während des Spiels Besiktas gegen Bayern läuft eine Katze auf dem Platz – dafür müssen die Istanbuler jetzt zahlen.

shz.de von
07. Juni 2018, 15:02 Uhr

Istanbul/Nyon | Es war der Aufreger des Spiels: Im Champions-League-Achtelfinale zwischen Besiktas Istanbul und Bayern München läuft zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Katze auf dem Platz, Schiedsrichter Michael Oliver musste deswegen die Partie in der Vodafone-Arena kurzfristig unterbrechen. Wegen dieses Vorfalles ist der türkische Verein jetzt zu einer Geldstrafe von der Uefa verdonnert worden.

Die UEFA verklagte daraufhin Besiktas und befand sie der "unzureichenden Organisation" sowie mehreren anderen Disziplinarverstößen schuldig, darunter das Schleudern von Gegenständen von den Tribünen zu einer Zahlung von 34.000 Euro.

Über den kurzen Champions-League-Auftritt der rot getigerten Katze mussten auch die Stars des FC Bayern schmunzeln. "Ich weiß nicht, wie viele Katzen hier im Stadion zu Hause sind. Aber das war schon ein bisschen ein komischer Moment", sagte Weltmeister Thomas Müller nach dem 3:1 der Münchner im Achtelfinal-Rückspiel. "Das ist ja auch für die Ordner nicht ganz so einfach, eine Katze zu jagen."

Das Spiel verlor Besiktas Istanbul übrigens deutlich mit 1:3. Schon das Hinspiel in in München konnten die Deutschen mit 5:0 gewinnen und zogen ungefährdet ins Viertelfinale ein.
 

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