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2. Bundesliga : St. Paulis Schritt Richtung Klassenverbleib: 3:0 gegen Heidenheim

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Gegen Heidenheim überzeugten die Kiezkicker vor allem in der zweiten Halbzeit. Drei Tore in zehn Minuten machten den Erfolg perfekt.

Hamburg | Der FC St. Pauli hat einen Riesenschritt in Richtung Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga gemacht. Dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit gelang dem Kiezclub am Freitagabend im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim beim verdienten 3:0 (0:0) der vierte Sieg in Serie und damit der wohl vorentscheidende Befreiungsschlag. „Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung, aber noch sind wir nicht durch“, warnte Kapitän Sören Gonther.

Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion trafen der frühere St.-Pauli-Profi John Verhoek (52. Minute, Eigentor), Mats Möller Daehli (56.) und Aziz Bouhaddouz (62.) für die Hanseaten, die sich mit 38 Punkten weiter von der Gefahrenzone absetzen konnten. Der FCH, der neben den Punkten Marcel Titsch-Rivero (79./wiederholtes Foulspiel) durch die Gelb-Rote Karte verlor, dürfte mit seinen 40 Zählern schon gerettet sein.

Nach einer schwachen Darbietung in der ersten Halbzeit drückten die Kiezkicker nach der Pause gehörig auf das Tempo. Und wurden schnell belohnt: Ausgerechnet der ehemalige Stürmer Verhoek ebnete den Gastgebern den Weg zum erneuten Dreier, als er einen scharfen Freistoß von Waldemar Sobota ins eigene Tor ablenkte.

Vier Minuten später patzte FCH-Torhüter Kevin Müller, der dem Torschützen Möller Daehli unfreiwillig auflegte. Der Norweger spielte den Keeper aus und schob ins leere Gehäuse. Und auch die nächste hochkarätige Einschussmöglichkeit saß: Torjäger Bouhaddouz profitierte von einer präzisen Hereingabe des starken Christopher Buchtmann und schob zu seinem 14. Saisontreffer ein. Spätestens nach dem Platzverweis ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal.

Die Fanszene des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli hat das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim zu Aktionen gegen den Anfang Juli in Hamburg stattfindenden G20-Gipfel genutzt. Während der Partie am Freitag im Millerntor-Stadion waren einige Choreographie-Einlagen sowie Spruchbänder wie „#NoG20“ oder „G20 to Hell“ zu sehen. Nach dem Abpfiff war für 21 Uhr eine Demonstration geplant, die am Heiligengeistfeld beginnen sollte.

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erstellt am 28.Apr.2017 | 21:09 Uhr

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