Olympia 2016 in Rio : Springer-Becken geschlossen – wohl doch Wasserprobleme

Die Wasserspringer konnten am Freitag nicht trainieren. Der deutsche Springer Stephan Feck beschreibt seinen Ekel.

shz.de von
12. August 2016, 15:34 Uhr

Rio de Janeiro | Über die grüne Wasserfarbe des Sprungbeckens in Rio wird schon seit Tagen diskutiert. Bislang hieß es, das Wasser sei ungefährlich. Doch so ganz tatenlos will man wohl nicht bleiben. Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, bestätigte, dass das Becken geschlossen sei, „damit das Problem schneller behoben werden kann“. Details wollte er nicht nennen und verwies auf die tägliche Pressekonferenz von IOC und Organisationskomitee.

Der deutsche Springer Stephan Feck postete bei Facebook: „An der ganzen Anlage riecht es, als habe jemand gefurzt.“

 

Seit Tagen beschäftigen sich die Veranstalter mit Problemen an den Becken der Wasserspringer und Wasserballer. Das Wasser war grün statt blau, weil zunächst eine Umwälzanlage defekt war und später auch zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien aus Tanks ausgelaufen waren. Andrada versicherte stets, für die Athleten bestehe keine Gesundheitsgefahr.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert