zur Navigation springen

Ringen : Warten auf erste WM-Medaille der Ringer

vom

Nach dem Aus von Gabriel Seregelyi bei der Weltmeisterschaft in Budapest bleibt den deutschen Freistilringern nur noch eine Medaillenchance.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 18:39 Uhr

Der Köllerbacher Andriy Shyyka ist im Limit bis 74 Kilogramm die letzte deutsche Hoffnung auf die erste Medaille im Freien Stil seit 1999. Damals holte der ehemalige Bundestrainer Alexander Leipold mit Silber die letzte WM-Plakette. Am Dienstag blieb in Seregelyi vom AC Goldbach auch der fünfte deutsche Starter ohne Medaille, als er in der Hoffnungsrunde ausschied.

Gegen den Usbeken Zaurbek Sokiew hatte Seregelyi in der Hoffnungsrunde der Gewichtsklasse bis 84 Kilogramm kaum eine Chance und unterlag vorzeitig mit 3:10. Die zweite Chance hatte er überhaupt erst erhalten, weil sein kubanischer Achtelfinal-Bezwinger Reineris Salas Perez den Einzug ins Finale schaffte. «Er hat alles gegeben, gekämpft und am Ende doch verloren», sagte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis und stellte dem Mittelgewichtler ein gutes Zeugnis aus.

Zuvor hatte er in der Budapest Sportarena den Neuseeländer Joseph Kelvin nach nur 56 Sekunden per Schultersieg bezwungen, und mit einem 4:3-Erfolg gegen den Griechen Timofei Xenidis das Achtelfinale erreicht. Dort wurde er vom favorisierten Kubaner Perez gestoppt, nach tapferem Kampf unterlag der Deutsche mit 3:5.

Superschwergewichtler Johannes Kessel vom KSV Wiesental startete mit einer Auftaktniederlage in die Titelkämpfe an der Donau. Gegen den Kirgisen Aiaale Lazarew verlor er im Limit bis 120 Kilogramm klar mit 0:4. Da Lazarew nur eine Runde später selbst eine Niederlage hinnehmen musste und das Finale damit nicht erreichte, war das WM-Turnier für Kessel nach der ersten Runde beendet. Die Klasse bis 60 Kilogramm hatte Bundestrainer Sven Thiele nicht besetzt. Neben Shyyka kämpfen an diesem Mittwoch auch die ersten Frauen in den Kategorien bis 48 und 51 Kilogramm. Mit Jaqueline Schellin vom TV Mühlacker geht die WM-Dritte aus dem Vorjahr im leichtesten Limit für Deutschland an den Start.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen