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19. Oktober 2017 | 12:08 Uhr

Vier Vereine zittern im Abstiegskampf

vom

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Bremen | Hoffen, bangen, zittern - und rechnen: Der Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga geht in die entscheidende Phase. 1899 Hoffenheim, FC Augsburg, Fortuna Düsseldorf oder Werder Bremen? Abstieg oder Klassenerhalt? Heute (alle Spiele um 15.30 Uhr) werden womöglich die ersten Fragen beantwortet.

So könnte für Hoffenheims Trainer Markus Gisdol die Mission Klassenerhalt bei unglücklichem Ausgang vorzeitig beendet sein. Eine Niederlage gegen den HSV und Punktgewinne der Konkurrenz aus Augsburg und Düsseldorf - in diesem Fall müsste das Projekt von Mäzen Dietmar Hopp in der neuen Saison in der 2. Liga fortgesetzt werden. Im Gegensatz zu seinem Augsburger Gegenüber Markus Weinzierl, der zugab, das eigene Restprogramm durchgerechnet zu haben, will der Hoffenheim-Coach sich nicht mit solchen Überlegungen belasten. "Ich mache alles, damit wir das Spiel gewinnen. Aber ich fange nicht an zu rechnen", sagte der 43-Jährige.

Wieviel Punkte Weinzierl für das Spiel bei Bayern München eingeplant hat, verriet der Augsburger derweil nicht. Er weiß um die fast aussichtslose Ausgangslage. "Es ist doch klar, dass wir Außenseiter sind", sagte Weinzierl.

Ob der FCA noch eine Chance auf den direkten Klassenerhalt hat, hängt auch von Fortuna Düsseldorf ab. Die seit zehn Spielen sieglosen Rheinländer könnten sich mit einem Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem FCA entscheidend absetzen.

Immer noch die besten Chancen auf den Klassenerhalt besitzt Werder Bremen. Mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt wäre das Team von Trainer Thomas Schaaf höchstwahrscheinlich gerettet. "Wir wollen alles in die Waagschale werfen, sind aber auch da rauf vorbereitet, dass wir bis zum letzten Spieltag kämpfen müssen", betonte Werder-Sportchef Thomas Eichin.

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