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Sportticker

23. August 2017 | 23:43 Uhr

Viel Glanz - und eine Pleite

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Moskau | DLV-Präsident Clemens Prokop konnte beruhigt schon vorzeitig aus Moskau abreisen. "Das könnte eine sehr gute Weltmeisterschaft werden. Ein Misserfolg wird es jedenfalls nicht mehr", resümierte der Chef des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) gestern zur WM-Halbzeit nach zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und ein Mal Bronze sowie Rang drei im Medaillenspiegel hinter den USA (10) und Gastgeber Russland (7). Da konnte der DLV auch verschmerzen, dass ein Trumpf wie Betty Heidler (Foto) nicht stach: Die Weltrekordlerin ("Oben und unten hat heute überhaupt nicht zusammengepasst") schied gestern überraschend in der Hammerwurf-Qualifikation aus.

Auch DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen zog ein für ihn fast euphorisches Zwischenfazit. "Das Ergebnis ist außergewöhnlich und bemerkenswert", urteilte er. Die WM-Titel von Diskuswerfer Robert Harting und Stabhochspringer Raphael Holzdeppe verleihen der Zwischenbilanz besonderen Glanz. Hinzu kommen Silber für den Zehnkämpfer Michael Schrader und Christina Schwanitz im Kugelstoßen sowie Bronze für Stabhochsprung-Oldie Björn Otto. Mit etwas mehr Glück wäre sogar noch mehr Edelmetall drin gewesen. Um zwei Zehntelsekunden verpasste Siebenkämpferin Claudia Rath Bronze, 17 Zentimeter fehlten Diskuswerfer Martin Wierig zu Platz drei. Auch Stabhochspringerin Silke Spiegelburg und Nadine Müller im Diskuswerfen belegten vierte Plätze.

Der DLV kann nun ein ähnliches Gesamtergebnis wie bei der WM 2011 in Daegu/Südkorea (3/3/1) oder den Olympischen Spielen 2012 in London (1/4/3) erreichen. Schließlich sind noch einige Medaillenkandidaten in der Hinterhand wie Titelverteidiger David Storl (Kugelstoß), Christian Reif und Sebastian Bayer (Weitsprung) oder Christina Obergföll und Linda Stahl (Speerwurf).

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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