Sportpolitik : Vesper warnt vor Umverteilung durch Hartings Lotterie

Der DOSB-Generalsekretär sieht das von Olympiasieger Robert Harting vorgeschlagene Modell der Sportlotterie kritisch.
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Der DOSB-Generalsekretär sieht das von Olympiasieger Robert Harting vorgeschlagene Modell der Sportlotterie kritisch.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gibt sich bei der von Diskus-Olympiasieger Robert Harting unterstützten Deutschen Sport-Lotterie abwartend.

shz.de von
13. Oktober 2013, 21:21 Uhr

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper sagte der «Rheinischen Post»: «Der DOSB steht der Idee aufgeschlossen gegenüber und hat auch eine Option, sich nach deren Genehmigung an der Sportlotterie zu beteiligen. Natürlich sind wir sehr daran interessiert, die Spielräume der Spitzensportförderung deutlich zu erweitern.»

Vesper verwies darauf, dass Sportvereine und Sportverbände bislang schon in hohem Maße von den Erträgen aus Glücksspielen profitieren. «Die Auswirkungen einer privaten Sportlotterie müssen deshalb mit den Lottogesellschaften der Länder abgestimmt werden. Wenn dies eine reine Umverteilung zur Folge hätte, wäre für den Sport kein einziger Cent gewonnen.»

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