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Triathlon : Triathlet Tittel bei Rennen in Österreich gestorben

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Der Leipziger Triathlet Thomas Tittel ist bei der Cross-Triathlon-Europameisterschaft in Österreich gestorben. Der 37-Jährige brach während des Wettkampfes am Wolfgangsee auf der Laufstrecke zusammen.

Nachdem er von einem Notarzt mit Sauerstoff versorgt wurde, sei der ehemalige Vize-Europameister (Langdistanz/Amateure) wieder zu sich gekommen und habe gesprochen, sagte Rennleiter Harald Prohaska auf dpa-Anfrage. Danach wurde Tittel ins Krankenhaus Bad Ischl gebracht. Dort kollabierte er nach Polizeiangaben aber erneut und starb trotz Reanimationsversuchen.

Nach dem Schwimmen lag Tittel in seiner Altersklasse in Führung. Beim Radfahren verlor er jedoch Zeit, ging mit über 20 Minuten Rückstand auf die Spitzengruppe auf die Laufstrecke. Kurz nach dem Wechsel passierte dann das Drama.

Beim Ironman 2010 in Frankfurt/Main sollen sich erstmals gesundheitliche Probleme bei Tittel bemerkbar gemacht haben. Er erlitt einen Asthmaanfall mit allergischer Reaktion und Hörsturz. Erst vor wenigen Wochen musste er ein Rennen aufgeben. «Das Notfallset gehört einfach unter den Sattel und Punkt», hatte Tittel danach in seinem Blog geschrieben. Ob er bei der EM in Österreich beim Laufen sein Notfallspray dabei hatte, ist nicht bekannt.

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erstellt am 08.Sep.2013 | 13:00 Uhr

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