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Sportpolitik : Trauer in Istanbul - Erdogan sieht Endrunde als Erfolg

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In Istanbul ist die Hoffnung auf Olympische Spiele in der Stadt erneut geplatzt. Nachdem die türkische Metropole zum fünften Mal mit ihrer Bewerbung gescheitert ist, herrscht bei den Fans der Spiele riesengroße Enttäuschung.

«Wir gratulieren Tokio zu dem Sieg im Wettbewerb um die Olympischen Spiele 2020», teilte aber das türkische Bewerberteam über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, die Entscheidung müsse akzeptiert werden. Tausende Menschen, die am Abend in der türkischen Metropole der Entscheidung entgegenfieberten, reagierten enttäuscht. Nachdem über Stunden vor Großleinwänden getanzt und türkische Fahnen geschwenkt worden waren, gab es lange Gesichter. Die Bekanntgabe des Gewinners war in Istanbul auf mindestens neun Plätzen - darunter in Sultanahmet neben der Hagia Sophia, auf dem Taksim-Platz sowie am Ufer des Bosporus - live übertragen worden.

Erdogan sagte Minuten nach der Niederlage, schon der Einzug in die Endrunde sei ein Erfolg, wie türkische Medien berichteten. «Ich bin nur traurig, dass das ausgewählte Land die Spiele schon einmal ausgerichtet hat», sagte er. Ein bessere Entscheidung sei möglich gewesen. Die Türkei werde sich nun darauf konzentrieren, sportlich möglichst erfolgreich zu sein. Istanbul hatte damit geworben, die Spiele erstmals auf zwei Kontinenten ausrichten zu können.

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erstellt am 07.Sep.2013 | 23:04 Uhr

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