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11. Dezember 2017 | 09:05 Uhr

Torklau von Hoffenheim erhitzt Gemüter

vom

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Sinsheim | Die Fans hinter dem Tor sahen es überdeutlich, der Nürnberger Schlussmann Raphael Schäfer ließ bereits den Kopf hängen, und die Hoffenheimer jubelten - nur das Schiedsrichtergespann um Thorsten Kinhöfer hatte den Überblick verloren und "klaute" 1899 Hoffenheim ein reguläres Tor. Doch obwohl Assistent Detlef Scheppe eigentlich der Hauptschuldige war, nahm Kinhöfer nach dem 2:2 (1:0) im Bundesliga-Spiel zwischen den Kraichgauern und dem 1. FC Nürnberg den krassen Fehler auf seine Kappe. Gleichzeitig erhöhte er den Druck auf die Deutsche Fußball Liga (DFL), die erst in zwei Jahren die Torlinientechnik einführen will.

"Erst als ich die Bilder im TV gesehen hatte, war mir klar, dass es ein Fehler war", sagte Kinhöfer über die Szene in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Hoffenheims Kevin Volland den Ball klar hinter die Nürnberger Torlinie gelupft hatte. Der Referee fügte hinzu: "Wir Schiedsrichter würden es begrüßen, wenn uns diese Entscheidung abgenommen wird. Aber das ist halt nicht so. Also müssen wir die Entscheidung treffen - und die war diesmal leider falsch."

Wie Kinhöfer sprachen sich auch alle anderen Beteiligten für die rasche Einführung der Technik ein, die zuletzt beim Confed-Cup in Brasilien erprobt wurde. "Über den Chip im Ball brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Es wäre nur fair, wenn er kommt", sagte Hoffenheims Trainer Markus Gisdol. "Man würde allen Spielern, Vereinen und Funktionären damit einen Gefallen tun", erklärte FCN-Profi Mike Frantz.

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