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Sportpolitik : Tokio Olympia-Gastgeber 2020

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Tokio hat den Zuschlag als Gastgeber für die Olympischen Spiele 2020 bekommen. Zum zweiten Mal nach 1964 finden die Sommerspiele in der japanischen Hauptstadt statt.

TOKIO:

Die Ausrichter-Stadt der Olympischen Spiele 1964 hat 13 Millionen Einwohner, dazu kommt die Metropolregion mit 36 Millionen. In Japan leben 128 Millionen Menschen. 70 Prozent der Einwohner Tokios befürworten Spiele in ihrer Stadt, 67 Prozent im Land.

Konzeption:In zwei Zonen sind 36 Wettkampfstätten geplant, davon allein 21 in einem zentralen Küstenbereich, wo auch das Olympische Dorf entstehen soll. Die Fußball-Vorrundenspiele werden in andere Städte ausgelagert. 15 Arenen sind bereits vorhanden, elf sollen neu gebaut werden. Tokio will auf zehn temporäre Anlagen zurückgreifen. Das neue Olympiastadion soll auf der Anlage des Stadions von 1964 entstehen. Das IOC bescheinigt Tokio eine «kompakte Konzeption» mit guter Verkehrsinfrastruktur. 85 Prozent der Wettkampfstätten liegen in einem Radius von acht Kilometern zum Olympischen Dorf.

Finanzen:Der Organisations-Etat ist mit 3,4 Milliarden Dollar angesetzt, gedeckt durch den IOC-Zuschuss und die Eigenvermarktung der Spiele. Der staatliche Investitions-Etat wird mit 4,38 Milliarden Dollar angegeben, davon sollen drei Milliarden Dollar in die Finanzierung von Wettkampfstätten gehen. Durch einen Reserve-Fonds von 4,5 Milliarden Dollar garantiert der Staat für mögliche Defizite.

Sicherheit: Die IOC-Prüfer stellen im Zusammenhang mit dem Erdbeben/Tsunami von 2011 fest, dass Tokio durch eine Vielzahl von Baumaßnahmen Katastrophen-Vorsorge betrieben habe. Deshalb seien «sichere, gesicherte Spiele» zu erwarten.

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erstellt am 07.Sep.2013 | 22:35 Uhr

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