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Handball-Bundesliga : THW Kiel will kein Favorit mehr sein

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Triple in der Saison 2011/12, Double in der vergangenen Saison - jetzt sieht der THW Kiel die SG Flensburg-Handewitt und den HSV Hamburg vorn.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 08:11 Uhr

Kiel | Handball-Rekordmeister THW Kiel sieht sich nicht mehr als Nummer eins. "Wir sind nicht der große Titelfavorit. Das sind eher die SG Flensburg-Handewitt und der HSV Hamburg", sagte THW-Manager Klaus Elwardt am Mittwoch bei der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung in Kiel. Irgendwie schien er auch ganz froh über die Konstellation: "Mal sehen, wie die mit dem Druck umgehen", meinte er.
Nach dem Triple aus der Spielzeit 2011/12 und dem Double aus der vergangenen Serie verfolgen die "Zebras" weiter große Ziele: "Wir wollen um alle Titel mitspielen. Das gehört sich so für Kiel", sagte Elwardt.

"Das Trainingslager in Dänemark hat viel gebracht"

Eine knappe Woche vor dem Supercup gegen die Flensburger am kommenden Dienstag in Bremen zeigte sich THW-Trainer Alfred Gislason mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden: "Die Jungs haben gut gearbeitet. Das Trainingslager in Dänemark hat viel gebracht. Die Mannschaft wird sich sehr gut zusammenfinden", sagte der Isländer, der die Fördestädter in der vergangenen Saison zum 18. Titel in der Vereinsgeschichte geführt hatte.
Gislason rechnet allerdings mit starken Schwankungen im Kieler Spiel. Nach den Abgängen der Weltklassespieler Thierry Omeyer, Daniel Narcisse (beide zurück nach Frankreich), Momir Ilic (zum MKB Veszprem nach Ungarn) und Marcus Ahlm (Karriereende) muss der THW-Coach mit den Rückraumspielern Wael Jallouz (AS Hammamet/Tunesien) und Rasmus Lauge Schmidt (Bjerringbro-Silkeborg/Dänemark) sowie Torhüter Johan Sjöstrand (Aalborg Handbold/Dänemark) den Verjüngungskurs des Teams fortsetzen. "Jetzt haben wir nicht mehr das eingespielte Team aus den vergangenen Jahren. Aber der Umbruch musste sein", sagte Gislason.
Sorgen bereitet derzeit Spielmacher Aron Palmarsson, der an den Folgen einer Patellasehnenoperation laboriert. "Seine Genesung macht Fortschritte", sagte Gislason, der aber zum Saisonauftakt noch nicht mit seinem isländischen Landsmann rechnet. In der Pflicht beim Neuaufbau sieht sich auch Filip Jicha. Der Tscheche ist nach 23 Jahren der erste Mannschaftsführer des THW Kiel, der nicht aus Schweden kommt. "Meine beiden Vorgänger Stefan Lövgren und Marcus Ahlm haben mich sehr inspiriert", sagte Jicha.

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