Spannender Dreikampf um den Klassenerhalt

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18. Mai 2013, 03:59 Uhr

Stuttgart | Heute gegen 17.15 Uhr herrscht entweder Depression oder Ausgelassenheit. Fortuna Düsseldorf (30 Punkte), der FC Augsburg (30) und 1899 Hoffenheim (28) wollen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga das glücklichere Ende für sich haben. Am liebsten ohne den Weg über die Relegation. Die beste Ausgangslage als 15. hat Fortuna Düsseldorf - es muss bei Hannover 96 ran. Einen Platz dahinter steht der FC Augsburg, der zu Hause gegen Schlusslicht Greuther Fürth für Jubelstürme sorgen kann. Und Hoffenheim? Der 17. reist in den Ruhrpott, Dortmund heißt die hohe Hürde.

Der FC Augsburg hat beim Blick auf den kommenden Gegner das vermeintlich leichteste Finale um den Klassenverbleib. Die Hoffnung auf ein Happyend ist groß. "Wenn wir am 34. Spieltag unser großes Ziel erreicht haben, trinke ich eine Woche durch", kündigte Stürmer Sascha Mölders an.

Doch der Tabellenletzte aus Franken ist sich bewusst, dass ihm eine entscheidende Rolle zukommt. "Wir wollen uns anständig aus dieser Liga verabschieden", sagte Fürths Trainer Frank Kramer. Pikant: Der 41-Jährige war in dieser Saison auch schon Interimscoach bei 1899 Hoffenheim. Nun könnte Kramer seinem Ex-Club helfen.

Sein Ex-Boss erspart sich einen Besuch der schwierigsten Mission der Clubgeschichte. Mäzen Dietmar Hopp will sich die Schmähgesänge der BVB-Fans zum Saisonfinale nicht anhören. Die Kraichgauer hoffen dennoch auf einen Coup. "Wenn wir es schaffen, dort einen Sieg einzufahren, haben wir eine gute Chance, zumindest weitere Spiele zu erzielen", sagte Trainer Markus Gisdol mit Blick auf die Relegation.

Und was macht die Fortuna? Auch sie demonstriert Selbstbewusstsein. "Diese Mannschaft hat schon oft Charakter bewiesen", sagte Coach Norbert Meier.

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