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Kanu : Slalom-Kanuten mit Halbfinalsiegen bei WM

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Mit zwei Halbfinalsiegen bei den Weltmeisterschaften in Prag haben die deutschen Slalom-Kanuten ihre Medaillenhoffnungen genährt. Im Canadier-Einer fuhr der Olympia-Zweite Sideris Tasiadis am Freitag die schnellste Zeit und präsentierte sich damit in Topform wie der London-Dritte Hannes Aigner.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 18:43 Uhr

Aigner paddelte im Kajak-Einer der Männer der internationalen Konkurrenz davon. Getrübt wurde die Freude im Lager des Deutschen Kanu-Verbandes einzig vom unnötigen Vorschlussrunden-Aus für Kajak-Gesamtweltcupsieger Sebastian Schubert, der auf dem tschechischen Slalom-Parcours ein Tor ausgelassen hatte.

«Das ist richtig ärgerlich. Da wissen wir noch nicht, was genau passiert ist», sagte Bundestrainer Michael Trummer. «Ansonsten können wir mit den ersten beiden Halbfinals aber sehr zufrieden sein.» Die Endläufe in den beiden Disziplinen stehen an diesem Samstag an.

Bei den Canadier-Einern setzte sich Tasiadis vor dem Franzosen Denis Gargaud Chanut und dem Tschechen Stanislav Jezek durch. «Zwei Tore habe ich nicht wirklich gut gefahren, es gibt also noch ein wenig Verbesserungspotenzial», sagte der Augsburger mit Blick aufs Finale. Franz Anton kam nicht unter die besten Zehn und scheiterte damit genau wie bereits im Vorlauf am Donnerstag sein Teamkollege Jan Benzien. Bei den Kajak-Einern der Männern ist dafür im Finale am Samstag neben Aigner auch Fabian Dörfler dabei.

Bereits am Vormittag hatte bei den Kajak-Frauen ein von Jasmin Schornberg angeführtes deutsches Trio den Sprung ins Halbfinale geschafft. Die Olympia-Fünfte landete nach zwei Vorläufen auf Platz 21 und qualifizierte sich ebenso wie Claudia Bär und Cindy Pöschel für die Vorschlussrunde, die kurz vor den Endläufen an diesem Sonntag auf dem Programm steht. Auch bei den Canadier-Zweiern der Männer kamen alle drei Duos des Deutschen Kanu-Verbandes weiter: Anton/Benzien, Kai Müller/Kevin Müller und David Schröder/Frank Henze sicherten sich allesamt einen Platz in der Vorschlussrunde.

Beim Saisonhöhepunkt an der Moldau wollen die deutschen Slalom-Kanuten allein in den vier olympischen Disziplinen mindestens zwei Medaillen gewinnen - so viele wie bei Olympia in London 2012.

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