SG Flensburg-Handewitt

: SG Flensburg dreht nach der Pause auf

Treffer: Der Flensburger Kasper Nielsen schließt einen Konter erfolgreich ab.
Treffer: Der Flensburger Kasper Nielsen schließt einen Konter erfolgreich ab.

Die SG Flensburg-Handewitt ist wieder Spitzenreiter der Handball-Bundesliga. Mit dem 38:22 (14:12) im vorgezogenen Heimspiel gegen TuSEM Essen zog die SG wieder am Landesrivalen THW Kiel vorbei.

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15. Februar 2008, 06:10 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt hat sich zwischen zwei Champions-League-Auftritten gestern in der Handball-Bundesliga nicht verausgabt. Eine starke zweite Halbzeit genügte, um das Schlusslicht TuSEM Essen mit 38:22 (14:12) zu schlagen und wenigstens bis heute Abend am THW Kiel, der dann in Minden spielt, vorbeizuziehen.
Drei Tage nach dem 33:33 gegen den HSV in der Königsklasse und drei Tage vor dem schweren Auswärtsspiel bei Portland San Antonio leistete sich die SG eine schauerliche erste Spielhälfte. Den von Trainer Kent-Harry Andersson geforderten Respekt gegenüber dem Außenseiter ließen die Flensburger vermissen. Im Angriff wurde oft ohne Vorbereitung geworfen und so der TuSEM-Torhüter Gerrie Eylers aufgebaut. Das Fehlerfestival griff dann auch auf die anfänglich noch stabile Abwehr über, die dem Essener Andrej Siniak seine sattsam bekannten Schlagwürfe gestattete. "Das ist mir alles zu entspannt", schimpfte SG-Manager Fynn Holpert zur Pause und Torhüter Dan Beutler warnte: "Wenn wir uns nicht konzentrieren, verlieren wir dieses Spiel."
Dazu kam es nicht, weil die SG nach einer Standpauke in der Kabine ein anderes Gesicht zeigte. Kaum noch Fehler, entschlossenes Zupacken in der Defensive und nach nur 41 Minuten (24:17) war die Sache entschieden. Nach dem ersten Zehn-Tore-Vorsprung (31:21, 49.) für Flensburg brach jeder Widerstand der Essener zusammen. Erneut eine starke Partie zeigte Youngster Jacob Heinl als Vertreter der Kreisläufer Michael Knudsen und Johnny Jensen.
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sijan (ab 52.) - Lackovic (7), Nielsen (6), Eggert (2), Mogensen (6), Holmgeirsson (2), Christiansen (5/1), Vranjes, Johannsen (1), Schneider (n.e.), Heinl (3), Lijewski (4), Petersson (2).
TuSEM Essen: Friedrich, Eylers - Dragunski (1), Schmetz (1), Thoke, Klesniks (1), Schütte (2), Casanova (2), Katzirz (2), Vrany (4), Siniak (3), Schmidt (74), Wozniak, Schult (1).
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf). - Zeitstrafen: 3:5. - Siebenmeter: 2:7.
Zuschauer: 6112.

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