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Sportticker

18. August 2017 | 20:12 Uhr

Schwimm-Festival der Rekorde

vom

Vier neue Weltbestzeiten beim Weltcup in Berlin / Auch deutsche Athleten finden nach WM-Schmach wieder in die Erfolgspur

Berlin | Mit einer Rekord-Flut hat sich die intenationale Schwimm-Elite in die Sommerpause verabschiedet. Eine Woche nach den Weltmeisterschaften von Barcelona bewiesen beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin vor allem die internationalen Stars mit vier Weltrekorden ihre Top-Form.

Doch auch die deutschen Starter wussten nach der großen WM-Enttäuschung mit sechs nationalen Bestmarken im schnellen 25-m-Becken des Europa-Sportparks zu überzeugen. Bundestrainer Henning Lambertz sah das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Die Rekorde freuen mich natürlich, aber auf der anderen Seite stelle ich mir die Frage: Wie kann es sein, dass das bei der WM nicht funktioniert hat? War es der Druck oder die Trainingsmethodik? Das müssen wir herausfinden", sagte Lambertz. Freistilschwimmerin Sarah Köhler dürfte sich von Lambertz Kritik angesprochen fühlen. Die Frankfurterin, die bei der WM die Plätze 14, 15, und 23 belegt hatte, knackte den deutschen Uralt-Rekord von Astrid Strauß über 800 m Freistil. In 8:14,10 Minuten blieb Köhler mehr als eine Sekunde unter der 25 Jahre alten Bestmarke.

Marco Koch, der als Vize-Weltmeister die einzige deutsche Becken-Medaille in Barcelona gewonnen hatte, schwamm auf seiner Paradestrecke 200 m Brust (2:02,50) und über die halbe Distanz (57,38) zum deutschen Rekord. Für weitere nationale Bestmarken sorgten der Essener Hendrik Feldwehr (50 m Brust/26,37), die Magdeburgerin Franziska Hentke (200 m Schmetterling/2:04,33) und der Hamburger Markus Deibler (200 m Lagen/1:53,24).

Die Highlights setzten allerdings die ausländischen Stars. Weltmeisterin Katinka Hosszu (Ungarn) schwamm über 400 m (4:20,85) und 100 m Lagen (57,45) so schnell wie keine Athletin zuvor auf der 25-m-Bahn. Die Spanierin Mireia Belmonte war mit ihrem Weltrekord von 7:59,34 Minuten die erste Frau, die über 800 m Freistil die Acht-Minuten-Schallmauer durchbrach. Einen Tag später knackte Belmonte auch den Weltrekord über die halbe Distanz (3:54,52).

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erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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