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Schalke zittert vor Charkow - Frankfurt und Stuttgart favorisiert

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Nyon | Die Begeisterung bei Schalke 04 über das Playoff-Los im Millionenspiel Champions League hielt sich in Grenzen, die Europa-League-Starter Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart waren dagegen angetan von ihren Gegnern. Die Königsblauen müssen auf dem Weg in die lukrative Gruppenphase der Königsklasse den ukrainischen Vizemeister Metalist Charkow aus dem Weg räumen. Frankfurt ist gegen FK Karabach Agdam aus Aserbaidschan genauso klarer Favorit wie die Stuttgarter, bei denen sich Sportdirektor Fredi Bobic auf ein Wiedersehen mit dem kroatischen Vertreter HNK Rijeka freut.

Nach Ansicht von Sportdirektor Horst Heldt gehört Charkow nicht zur europäischen Laufkundschaft. "Ich glaube, das ist der stärkste Gegner, den man hätte ziehen können. Das ist eine Mannschaft, die sicherlich schwer einzuordnen ist. Sie ist gespickt mit vielen Ausländern - Brasilianern, Argentiniern. Das wird sicher nicht einfach", warnte Heldt.Der Bundesligist hat am 20./21. August zunächst Heimrecht, das Rückspiel soll am 27./28. August stattfinden.

Einen weiten Trip hat Eintracht Frankfurt bei seinem Comeback auf europäischer Bühne nach sieben Jahren vor sich. "Aserbaidschan ist Neuland für mich, da war ich noch nie", bekannte Trainer Armin Veh. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen war trotz der bevorstehenden Abenteuerreise nach Baku, "sehr zufrieden mit dem Los. Ich denke, wir haben gute Chancen, uns für die Gruppenphase zu qualifizieren."

Dies trifft auch auf den VfB Stuttgart gegen Rijeka zu, wo Sportdirektor Bobic seine Spielerkarriere hatte ausklingen lassen. "Das ist auch was Besonderes, ganz klar. Ich weiß, ich muss 500 Freikarten besorgen, ich habe viele Verwandte dort. Deswegen freue mich da auch drauf", sagte Bobic. Die beiden Bundesligisten treten zunächst auswärts an (22. August). Die Rückspiele finden am 29. August statt.

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