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Sportpolitik : Ringer-Weltverband von IOC-Ethikkommission ermahnt

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Der Internationale Ringer-Verband (FILA) ist nach einer Selbstanzeige von der IOC-Ethikkommission wegen eines Verstoßes gegen den Verhaltenskodex ermahnt worden.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 18:22 Uhr

Dies bestätigte FILA-Präsident Nenad Lalovic in Buenos Aires zwei Tage bevor die 125. IOC-Vollversammlung über den Olympia-Status der Ringer entscheidet. Der japanische Ringer-Verband habe in einem Brief alle nationalen Verbände aufgefordert, zu versuchen, ihre jeweiligen IOC-Mitglieder zu beeinflussen, sagte der Serbe.

«Als ich davon hörte, habe ich sofort das IOC informiert, das den Vorgang noch nicht kannte. Sie sagten mir, Du hast richtig gehandelt und der Fall ist damit abgeschlossen», erklärte Lalovic. «Das Thema ist erledigt. Der Brief hat niemand geschadet.» Die Ermahnung sei vergangene Woche eingetroffen.

Am Sonntag entscheidet die Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), welche Sportart den letzten freien Platz im Programm der Spiele von 2020 an bekommt. Neben dem jahrtausendealten Traditionssport bewerben sich Baseball/Softball und Squash. Auf die Frage, ob der Regelverstoß von den Konkurrenten publik gemacht wurde, meinte Lalovic: «Alles ist möglich.»

Die IOC-Exekutive hatte im Februar die Empfehlung ausgesprochen, Ringen aus dem olympischen Programm zu streichen. Nach einem weltweiten Aufschrei, zahlreichen Regeländerungen und Reformmaßnahmen haben sich die Mattenkämpfer die Chance erarbeitet, doch olympisch bleiben zu können. Ringen geht trotz der Ermahnung als klarer Favorit in das Votum am Sonntag.

IOC-Homepage

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