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Fußball : Revierklubs im Derby-Fieber: «Keine Favoritenrolle»

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Schalke 04 und Borussia Dortmund fiebern dem Revier-Derby in der Fußball-Bundesliga entgegen. «Dass dieses Spiel etwas Besonderes ist, weiß jeder. Das spüre ich überall», sagte Schalkes Coach Jens Keller vor dem 143. Pflichtspiel-Duell zwischen den Ruhrgebiets-Clubs.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2013 | 13:40 Uhr

Auch Kellers BVB-Kollege Jürgen Klopp erwartet bei der Neuauflage des Klassikers ein «hochintensives, leidenschaftliches und idealerweise faires Spiel.»

Schalke geht trotz der deutlichen 0:3-Niederlage vom vergangenen Dienstag in der Champions League gegen Chelsea und dem Acht-Punkt-Rückstand auf Dortmund optimistisch in die Partie. «Im Derby gibt es keine Favoritenrolle», meinte S04-Sportdirektor Horst Heldt. Keller setzt auf «die eigenen Derby-Gesetze» und die beiden 2:1-Erfolge, die Schalke in der vorigen Spielzeit gegen den BVB erringen konnte. Dortmund will die Schmach der jüngsten Niederlagen gegen Schalke tilgen. «Das war der Schatten, der über der vergangenen Saison lag. Das Bedürfnis, Wiedergutmachung zu leisten, ist sehr ausgeprägt», erklärte Klopp.

Alle BVB-Profis, die am Dienstag am 2:1-Sieg in der Champions League beim FC Arsenal beteiligt waren, stehen auch gegen Schalke zur Verfügung. Den Triumph in der Königsklasse hat der Dortmunder Coach allerdings abgehakt. «Das Derby wird ebenso wie für Schalke auch für uns ein ganz anderes Spiel», meinte Klopp.

Gleichwohl warnte der BVB-Trainer seine Spieler vor hitzigen Aktionen: «Übermotivation hilft in keinem Fußballspiel. Wir müssen hart arbeiten, um an ein gutes Ergebnis zu gelangen. Das wird kein einfaches Unterfangen», erläuterte Klopp. Schalke habe eine hohe Qualität: «Die Offensive der Blauen halte ich für extrem gut besetzt.»

Anders als gegen Chelsea wird der ehemalige Dortmunder Kevin-Prince Boateng nach überstandener Kniereizung im Derby wohl nicht als Sturmspitze der Schalker auflaufen. Keller wollte sich am Donnerstag allerdings noch nicht darauf festlegen, ob Boateng auf seine angestammte Position im Mittelfeld zurückkehrt: «Nach dem Einsatz gegen Chelsea ist Kevin wieder einen Schritt weiter. Wo er zum Einsatz kommt, müssen wir schauen.»

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