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Olympia : Reindl: Bach-Wahl für mögliche Olympia-Bewerbung egal

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Für den Erfolg einer möglichen Bewerbung Münchens für Olympia 2022 ist die Wahl von Thomas Bach zum neuen IOC-Präsidenten nach Ansicht von Franz Reindl unerheblich.

«Das ist zweitrangig. Wir sollten nicht den Fehler begehen, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen», warnte der Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und Vertreter des Vereins «OlympiJa», der sich für eine erneute Kandidatur Münchens einsetzt. «Viel entscheidender ist jetzt erstmal das Bürgerbegehren am 10. November. Das wird eine riesige Herausforderung. Wenn es uns nicht gelingt, die Bürger hinter uns zu bringen, ist es vollkommen egal, das Thomas Bach nun IOC-Präsident ist», sagte Reindl.

Im November findet an den möglichen Olympia-Standorten München, Ruhpolding, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden ein Bürgerentscheid statt. Danach müsste die Bewerbung am 14. November beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht werden.

Reindl mahnte, es gebe an jedem einzelnen Standort ganz eigene Herausforderungen, die zu bewältigen seien, um die Bürger von einer Olympia-Bewerbung zu überzeugen. München war zuletzt mit seiner Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 gescheitert, das südkoreanische Pyeongchang erhielt den Zuschlag. Damals hatte es vor allem am möglichen Standort Garmisch-Partenkirchen Widerstand gegen die Kandidatur gegeben.

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erstellt am 13.Sep.2013 | 12:20 Uhr

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