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15. Dezember 2017 | 19:36 Uhr

Preisgeld lockt Weltklassereiter an

vom

Viel Prominenz von heute bis Sonntag in Hamburg-Klein Flottbek am Start / Höhepunkt ist das Deutsche Spring-Derby

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg | Um "Pulvermanns Grab" und den "Großen Wall" machen viele Weltklasse-Springreiter einen Bogen. Der abenteuerliche Anachronismus mit Naturhindernissen im Hamburger Stadtteil Klein Flottbek ist ihnen zu gefährlich oder in der Vorbereitung der Pferde zu aufwendig. Dass trotzdem fast alle Stars von heute bis Sonntag in der Hansestadt starten, liegt vor allem an der Global Champions Tour - der Millionen-Serie, die den Reitsport verändert hat.

"Die Tour hat ganz klar einen riesigen Anteil daran, dass fast alle Stars kommen" sagte Derby-Veranstalter Volker Wulff. Und betonte: "Der Hauptgrund ist das Preisgeld." Fast acht Millionen Euro werden auf den Turnieren der weltweiten Serie ausgeschüttet, die den Top 30 der Weltrangliste ein automatisches Startrecht sichert. 21 Springreiter aus den Top 30 starten in Klein Flottbek. Die höchstdotierte Springsport-Serie der Welt macht in Hamburg ihre zweite Station. Punkte werden am Sonnabend im Großen Preis entschieden. Rund 389 000 Euro beträgt das Preisgeld der dazugehörigen Prüfungen.

Höhepunkt in Hamburg ist für die meisten Zuschauer das Deutsche Spring-Derby am Sonntag, das mit 100 000 Euro dotiert ist und zur nationalen Riders Tour gehört. Daneben gibt es auch das Dressur-Derby.

Zuletzt wurde das Springderby von Reitern aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg dominiert, die ihre spezialisierten Pferde intensiv auf die lange und schwere Springprüfung vorbereitet haben. Titelverteidiger ist Nisse Lüneburg aus Hetlingen.

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