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Sportpolitik : Pound kritisiert Doping-Bekämpfung in Deutschland

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Der ehemalige Präsident der Welt-Anti-Dopingagentur (WADA), Richard Pound, hat die Einstellung zur Doping-Bekämpfung in Deutschland kritisiert.

«Wenn eine armselig finanzierte Agentur weiter beschränkt wird, ist das ein Zeichen, dass niemand an einem ernsthaften Kampf gegen Doping interessiert ist», sagte Pound im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» über die drohende Budget-Reduzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur.

Die Finanzierung der NADA für das Jahr 2014 ist noch nicht gesichert. «Wenn man es der NADA unmöglich macht, ihre Arbeit zu tun, ist das kein gutes Zeichen.» Sie sei schon bisher nicht gut ausgestattet gewesen, meinte IOC-Mitglied Pound. Weniger Geld für die Doping-Bekämpfung aufzuwenden, bedeute Kontrollen, Aufklärung und Forschung einzuschränken.

Das NADA-Budget basiert auf einem unabhängigen Finanzierungssystem aus Wirtschaft, Sportverbänden, Bund und Ländern. Bisher ist nach Angaben der Bonner Agentur für 2014 aber ausschließlich die Unterstützung durch die Verbände und - in Teilen - durch den Bund gesichert.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 17:48 Uhr

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