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Petkovic sieht sich trotz Finalniederlage auf gutem Weg

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shz.de von
erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Washington | Mit Andrea Petkovic ist wieder zu rechnen, auch wenn sie den dritten Turniersieg ihrer Karriere verpasst hat. Seit ihrem Comeback vor zwei Monaten hat es die 25-Jährige in zwei Endspiele geschafft. Im Juni verlor sie in Nürnberg gegen Simona Halep mit 3:6, 3:6. In Washington unterlag die Darmstädterin nun der an Nummer sieben gesetzten Slowakin Magdalena Rybarikova mit 4:6, 6:7 (2:7). "Es war trotzdem eine richtig gute Woche", sagte sie.

Für die erschöpfte Deutsche war es ein Spiel der verpassten Möglichkeiten. Sie ging im ersten Satz schnell mit 4:0 in Führung, verlor danach aber acht Spiele in Folge gegen die Titelverteidigerin und damit ihren Rhythmus. Die einstige Top-Ten-Spielerin aus Hessen zeigte knapp drei Wochen vor Beginn der US Open trotz ihrer Niederlage ansteigende Form.

Am Ende fehlten ihr gegen Rybarikova, die im Viertelfinale bereits die an Nummer eins gesetzte Kielerin Angelique Kerber ausgeschaltet hatte, schlicht und einfach die Kraft. Ihr 7:5, 6:3-Halbfinalsieg gegen die Französin Alize Cornet war wegen Regenunterbrechungen erst kurz vor zwei Uhr morgens in der Nacht zum Sonntag unter Dach und Fach. Eingeschlafen war sie erst um fünf Uhr.

"Meinen Körper hat die fehlende Energie nicht so sehr beeinflusst, aber meine Emotionen und meine mentale Verfassung. Deshalb wurde ich wirklich emotional auf dem Platz, normalerweise bleibe ich ruhig", sagte Petkovic.

Nach zahlreichen schweren Verletzungen scheint sie dennoch wieder richtig in Schwung zu kommen. Der Petko-Dance, ihr Markenzeichen nach erfolgreichen Matches, wird auf den Tennisplätzen dieser Welt ganz bestimmt wieder öfters zu sehen sein. In der Weltrangliste gehört sie wieder zu den Top 50. Vor ihrer Verletzung war sie immerhin die Nummer neun der Welt.

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