Olympia : Olympia 2022: Umweltschützer warnen vor Naturzerstörung

Eine Protestaktion von NOlympia auf dem Marienplatz in München.
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Eine Protestaktion von NOlympia auf dem Marienplatz in München.

Im Endspurt auf die Bürgerentscheide über eine Bewerbung Münchens um Olympia 2022 haben Umweltschützer erneut vor den ökologischen Folgen der Mammutveranstaltung gewarnt.

shz.de von
05. November 2013, 13:15 Uhr

«Olympische Spiele als größte und immer noch größere Wintersportveranstaltung der Welt sind für die bayerischen Alpenorte nicht tragbar und einfach einige Nummern zu groß», erklärte der Landesbeauftragte Richard Mergner vom Bund Naturschutz in München. Am Sonntag können die Bürger in München, Garmisch-Partenkirchen sowie den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden über die mögliche erneute bayerische Bewerbung um Winterspiele abstimmen.

Das Mega-Event Olympia mache «immense Eingriffe» in Natur und Landschaft des bayerischen Alpenraums unvermeidbar, bemängelten die Olympia-Gegner. Auch seien «unüberschaubare soziale und finanzielle Risiken» vorprogrammiert.

«Die Kosten für Olympische Spiele sind mindestens so unbeherrschbar wie beim neuen Berliner Flughafen», kritisierte «NOlympia»-Vertreter Axel Doering. «Diesen Risiken dürfen wir unsere Heimatorte im sensiblen Alpenraum mit seiner grandiosen Natur nicht aussetzen.»

Mitteilung Bund Naturschutz Bayern

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