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Leichtathletik : Obergföll fordert Anti-Doping-Gesetz

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Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll hat sich für ein Anti-Doping-Gesetz ausgesprochen.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2013 | 16:57 Uhr

«Es muss für Dopingvergehen härtere Strafen geben, wir brauchen in Deutschland auch eine strafrechtliche Verfolgung von Dopern», sagte die Offenburgerin im Interview der «Stuttgarter Nachrichten» und erklärte: «Wer Steuern hinterzieht, der wird bestraft, und das muss auch für Sportler gelten, die andere bescheißen.»

Es sei «total frustrierend» für Athleten, die Vierter in einem großen Wettkampf geworden sind, «wenn einer der drei Erstplatzierten irgendwann später als Doper überführt wird. Dann gibt es zwar die Medaille per Post, aber mehr nicht: Den Moment der Siegerehrung kann einem niemand zurückgeben, und die finanziellen Verluste auch nicht. Dabei sind wir Leichtathleten ohnehin keine Großverdiener.»

Im Kampf gegen Doping setzt Obergföll auch auf den neuen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees: «Ich halte sehr viel von Thomas Bach. Nachdem er nun IOC-Präsident geworden ist, hoffe ich, dass er den Kampf gegen Doping voranbringen wird. Weltweit, aber auch in Deutschland.»

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