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21. Oktober 2017 | 03:35 Uhr

Nitschke bleibt der OstseeMan

vom

Rostocker gewinnt zum vierten Mal in Folge das große Glücksburger Triathlon-Ereignis / Julia Bohn setzt sich bei den Frauen durch

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Glücksburg. | Der Rostocker Christian Nitschke ist jetzt alleiniger Rekordsieger des OstseeMan in Glücksburg. Beim Langdistanz-Triathlon (3,8 km Schwimmen - 180 km Radfahren - 42,195 km Laufen) feierte der 28-Jährige seinen vierten Sieg in Folge und schaffte damit das, was keinem anderen Ausdauer-Dreikämpfer gelang. In 8:38:10 Stunden ließ er bei Deutschlands einzigem Langdistanz-Triathlon mit Schwimmen im offenen Meer alle Konkurrenten hinter sich.

Seinen eigenen Streckenrekord (8:27:10 Stunden) von 2010 konnte Nitschke allerdings nicht angreifen. "Es war wieder sehr hart. Leider konnte ich meine Ansage mit dem Streckenrekord nicht wahr machen, aber über den vierten Sieg bin ich trotzdem sehr froh", sagte der Rekordmann. Hinter dem Sieger folgten mit klarem Abstand gleich zwei Triathleten aus Köln. Till Schramm (8:51:02 Std.) und Sören Wallmen (8:53:43 Std.) erkämpften die weiteren Medaillenplätze. Als schnellster Schleswig-Holsteiner erreichte der Eckernförder Nicola Werner Rinkens das Ziel nach 9:29:37 Stunden auf dem 14. Platz der Gesamtwertung.

Bei den Frauen stieg Favoritin Nicole Woysch bereits auf der Radstrecke wegen Magenproblemen vorzeitig aus und machte so den Weg frei für eine neue Siegerin. Julia Bohn vom EOSC Offenbach ließ sich bei ihrem ersten Start an der Ostsee die Chance nicht nehmen und holte sich in 9:46:45 Stunden den Sieg. Vor den Champions des Einzelwettbewerbs erreichten bereits die Staffeln das Ziel. Das schnellste Trio des Tages stellte nach 8:15:04 Stunden das Team Supreme.

1500 Athleten und Tausende Zuschauern zelebrierten in Glücksburg einmal mehr Schleswig-Holsteins längste Triathlon-Party. Bei der 12. Auflage fanden die aus 15 Nationen angereisten Ausdauer-Cracks die idealen Rahmenbedingungen für großen Sport auf der Strecke und beste Stimmung an der Strecke vor. Den Athleten bot sich am frühen Morgen ein nahezu perfektes Bild. Strahlend blauer Himmel, eine mit 21 Grad Wassertemperatur angenehm temperierte und wellenfreie Flensburger Förde sorgte für den passenden Einstieg in den langen Sporttag. Auf der Radstrecke kam erst nach den ersten Runden ein leichter Wind auf, sodass die Topathleten auf ihrer Tempojagd durch Angeln kaum gebremst wurden. Das leichte Lüftchen, das später über Glücksburg blies, sorgte dafür, dass die Athleten trotz der sommerlichen Bedingungen beim Marathon nicht ganz das befürchtete Hitzerennen durchleben mussten.

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