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Missbrauchs-Prozess gegen Schwimmtrainer

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Kiel | Er war ein anerkannter Schwimmtrainer und begleitete 2012 die Olympischen Spiele in London, als ihn seine Vergangenheit einholte: Der promovierte Sportwissenschaftler Farshid S. steht seit gestern zum zweiten Mal wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vor Gericht in Kiel - und schweigt weiterhin dazu. Gestern wurde nur die Anklage verlesen. Zwischen 2004 und 2006 soll er sich an einer ihm damals anvertrauten jungen Schwimmerin mehrfach vergangen haben - in seiner damaligen Kieler Wohnung, im Urlaub auf Kreta sowie in einem Berliner Hotel 2005. Insgesamt 18 Fälle sexuellen Missbrauchs wirft die Staatsanwaltschaft dem in Teheran geborenen heute 41-Jährigen vor. Die Anklageschrift im neuen Verfahren ist dieselbe wie im ersten Prozess, der auf den Tag genau vor einem Jahr in Kiel gestartet war. Das Amtsgericht rollt den Ende 2012 geplatzten Prozess neu auf. Damals hatte die Verteidigung einen Antrag auf ein Glaubwürdigkeits-Gutachten der heute 25-jährigen Hauptbelastungszeugin gestellt. Es konnte in der geforderten Zeit jedoch nicht erstellt werden.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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