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19. August 2017 | 12:02 Uhr

Löw warnt vor robusten Südamerikanern

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Mainz | Eigentlich wollten Joachim Löw und die deutsche Fußball-Nationalelf die WM-Saison mit einem Länderspielkracher gegen WM-Gastgeber Brasilien eröffnen. Doch Vertragsquerelen verhinderten das Prestigeduell. Statt Brasilien heißt der südamerikanische Proband deshalb heute (20.45 Uhr/live ZDF) Paraguay. "Es ist wichtig, dass wir mit dem Spiel gut in die Saison starten", sagte Löw.

"Südamerikanischer Fußball ist nicht immer nur Samba-Fußball. Teams wie Paraguay können wahnsinnig robust spielen", bemerkte der Bundestrainer mit Blick auf die erste Aufgabe der Spielzeit 2013/14. Entscheidend sei, dass man sich nach vielen Duellen mit Europäern in der Vorbereitung auf die WM nun wieder mit einer anderen Spielkultur messen könne - auch wenn es nicht die brasilianische ist.

Dass der Länderspielauftakt als Kaltstart erfolgt, da die Bundesliga erst ihren ersten Spieltag hinter sich hat, und die sieben Legionäre sogar noch ganz ohne Wettkampfpraxis sind, spielt für Löw eine untergeordnete Rolle. "Die Nationalmannschaft rückt jetzt wieder stärker in den Fokus", prophezeite der DFB-Chefcoach für die kommenden Monate.

Heute Abend soll in Kaiserslautern damit begonnen werden, die Defizite abzustellen. Es gehe um mehr defensive Stabilität, unterstrich Löw. Seine Vorliebe für das Offensivspiel will der 53-Jährige aber nicht aufgeben: "Ich liebe das Risiko."

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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