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Sportpolitik : Krämer will NADA-Gelder durch Stiftungen sichern

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Der Interims-Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Hans-Peter Krämer, wirbt für eine Erweiterung des Stakeholder-Modells bei der Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA).

«Ich glaube, es war ein nicht sehr realistischer Ansatz zu glauben, dass sich die Wirtschaft bei einem, besonders im Unternehmensmarketing unbeliebten Thema in großem Maße beteiligt», sagte Krämer im Deutschlandfunk.

Das Stakeholder-Modell aus Politik, Wirtschaft und Sport hält Krämer zwar nicht für gescheitert, man müsse es aber öffnen: «Wir sollten auch mal in der deutschen Stiftungslandschaft nachhören, ob es nicht Stiftungen gibt, die ein solches Vorhaben unterstützen, da will ich mich gerne einbringen.»

Krämer zeigte sich unzufrieden mit den jährlich wiederkehrenden Finanzierungsproblemen der NADA: «Das ewige Hinterherrennen bei einer Million oder einer halben Million Defizit macht das Ganze nicht fröhlicher. Wir müssen herauskommen aus diesem Jahresgeplänkel», forderte er. Da sowohl die Wirtschaft als auch die Bundesländer in den vergangenen Jahren nicht die erforderlichen Summen für die NADA-Finanzierung beisteuerten, gerät die Agentur jährlich neu in Etat-Probleme. In den zurückliegenden Jahren wurde die Finanzlücke von jeweils rund einer Million Euro stets durch das Bundesinnenministerium ausgeglichen.

Interview Deutschlandfunk

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erstellt am 20.Okt.2013 | 15:47 Uhr

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